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Pisa besichtigen

Was kann man in Pisa und Umgebung sehen

Pisa in einem Tag besichtigen… das ist ja keine gute Idee. Es sei denn, man will nur den schiefen Turm sehen. Um Pisa richtig zu sehen, bin ich der Meinung, braucht man mindestens ein Wochenende.
Wenn Sie Zeitmangel, und zwar nur einen Tag zur Verfügung haben, um eine der schönsten Städte der Welt zu besichtigen… empfehle ich Ihnen folgende Route.
Sie können diese Karte von Pisa runterladen, wo ich versuchen werde, eine interessante Route vorzuschlagen.

Start vom Bahnhof “Corso Italia”!
Wenn Sie am Hauptbahnhof von Pisa Sind (Stazione Pisa Centrale) – (1), fängt unsere Route an, und wenn man den gezeichneten Nummern der Karte folgt, kann man sich gut orientieren und verstehen, wo man hin will…
Der Hauptbahnhof von Pisa ist einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkt der Region Toskana, wo mehrere nationale Linien zusammenfließen. Er wurde im XIX Jahrhundert als Ersatz vom Leopolda-Bahnhof gebaut, und liegt ungefähr in der Nähe vom alten Bahnhof, am Guerrazzi-Platz, der bis 1929 eine Waren-Zwischenlandung war, dann wurde er komplett abgestellt.
Jetzt ist Leopolda ein kultureller und sozialer Treffpunkt, mit einem multimedialen Zentrum und einem Saal für Theater-, Tanz- und Musikproben, einem Comic-Saal, und zum Schluss einer Ludothek, alle in dieser wunderschonen, großen Struktur, die aus 2 Langhäusern, die von einer Arkade getrennt sind, besteht.

Zurück zu unserem Startpunkt, und zwar am Hauptbahnhof: wir lassen den Bahnhof hinter uns, so kommen wir zum Platz Vittorio Emanuele II (2), die aktuelle Struktur wurde im XIX Jahrhundert neugemacht, als die alten mittelalterlichen Mauern und das Tor San Gilio niedergerissen wurden; das eröffnete damals den Weg zum aktuellen Corso Italia, der auch als “Carraia del Carmine (Weg von Carmine) berühmt ist, und eben zum Bahnhof führte.
Kürzliche Arbeiten (2012) haben dem Platz ein neues Gesicht gegeben, er ist jetzt eine Fußgängerzone, wo nur die öffentlichen Verkehrsmittel fahren dürfen. Die aktuelle Schönheit sticht besonders dank dem Matraia-Stein hervor, damit wurde der Bodenbelag gemacht und der alte Umfang der Mittelalterlichen Mauern markiert.

Am Platz befindet sich das “Domus Mazziniana” und zwar das Haus, wo Giuseppe Mazzini seine letzte Lebensjahre verbrach und starb, mit angeschlossenem Museum, wo seine Schriften und Studien aufbewahrt sind. Dann der St. Anton Platz, mit den suggestiven Wandmalereien des amerikanischen Künstlers Harings, die sich in der Nähe befinden.
Am Platz Vittorio Emanuele II befinden sich außerdem der Palazzo delle Poste Centrali (Haupt-Postgebäude), der Innenraum hat noch die ursprünglichen Neu-Romanischen und Neu-Gotischen Dekorierungen, und der Palazzo dell’Amministrazione Provinciale (Provinzsitz) – (3). Von diesem Platz kommt man dann zum Corso Italia, der Hauptfußgängerweg der Stadt.
Wenn man dem Corso Italia ca. 400m entlang geht, finden wir auf unserer rechten Seite der Platz Carmine (4) mit der Kirche des XIV Jahrhunderts und dem Kloster der Carmelitaner. In den Nischen befinden sich die Statuen von “St. Elia” und “St. Johann Baptist” (1697), im Inneren haben wir ein einziges, riesiges Langhaus, mit einer Tafel, die die Höhe von 2m zeigt, die Höhe, die die Arno-Überflutung 1869 erreichte.
Außen am Kirchplatz befindet sich noch ein Denkmal, das dem Bildhauer Nicola Pisano gewidmet ist.

Dem Kurs entlang, an der rechten Seite, finden wir den Platz Chiara Gambacorti, der als Piazza della Pera (Birnenplatz) berühmt ist (5), wo früher eine Kirche mit angeschlossenem Friedhof von St. Lorenz in Kinzica war. Dieser wurde neulich archäologisch untersucht. In den 30er Jahren wurde dieser zum Gemüsemarkt, dann nach einer Explosion, die von einem Gasaustritt verursacht worden ist, und ein Teil davon zerstörte, wurde er nicht mehr benutzt; nur in den 90er Jahren, nach einem großen Wiederaufbauplan, wurde das fehlende Teil des Gebäudes neugebaut, so dass er aussieht wie jetzt, und als Treff- und Event-Punkt dient.
Wenn man dem Corso Italia an der linken Seite entlang geht, finden wir die “Loggia dei Banchi” (6), “Banchi” steht für Bänke des Woll- und Seitenmarktes, die früher stattgefunden haben, und jetzt manchmal für verschiedene Märkte benutzt werden. Diese Loge wurde zwischen 1603 und 1605, mit prachtvollen Säulen vom VXII Jahrhundert und 12 Pfeilern gebaut. Seit 1865 befindet sich hier der Sitz des Staatsarchives von Pisa, während die Keller der Loge öffentliche Toiletten vom Anfang 1900 sind, seit Kurzem wieder offen.

Etwas weiter finden wir den Piazza del Comune (Gemeindeplatz) – (7) mit dem gotischen Palast Gambacorti (8) vom XIV Jahrhundert, Sitz der Familie Gambacorti, einer der berühmtesten Paläste des Arnoufers. Auf der Brücke steht noch das Wappen der Medici, der Palast ist jetzt der Gemeindesitz. Innen befinden sich die Fresken der Seesiege von Pisa.
Dem Gambacorti-Arnoufer noch entlang, sticht der blaue Palast hervor: die außenfarbe des Palastes ist original, sie wurde unter den neuren farbenschichten gefunden. Die Idee war wahrscheinlich von Gästen aus St. Petersburg, die in diesem Plast zu der Zeit übernachteten. Dieser lag strategisch, direkt an der Brücke, und deswegen, um die Hälfte des 14. Jahrhunderts, war er der Sitz des ersten und einzigen “Doge” von Pisa. Neulich wurde er von der Stiftung “Pisa” restauriert und wird von der Stiftung “Fondazione Palazzo Blu” verwaltet; hier befinden sich temporäre und fixe Ausstellungen, wie Möbel, Bilder, und Skulpturen. Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei.
Neben dem Palast befindet sich die Kirche von St. Christine (35), die sogar vom IX Jahrhundert ist und zu den Domherren gehört hat.
Immer dem Gambacorti-Arnoufer entlang, sehen wir die pisan-gotische Kirche della Spina (des Dornes) – (34), eine der sonderbaren Europas. Die Kirche wurde oft wegen des Nachgebens des Bodens, und ihrer Nähe dem Fluss Arno, verändert und restauriert. Außen reich an Dekorierungen, innen sehr einfach, bestehend aus einem einzigen Raum mit dekorierter Decke.
Und zum Schluss, etwas weiter, an einem wunderschönen, grünen Platzt, finden wir die Kirche von St. Paul in Ripa d’Arno (33), auch als alter Dom berühmt, vom XI Jahrhundert, einer der schönsten Beispiele der romanischen Kunstwerke von Pisa: ägyptische Kreuzstruktur, auch wenn später verändert; mit angeschlossenem damaligen Benediktiner Schwester-Kloster, auf der hinteren Seite befindet sich die an St. Agatha gewidmete. Kapelle.

Die Arnoufer
Zurück, Richtung Piazza del Comune, um den Fluss überqueren zu können, und unsere Stadtbesichtigung weiterzumachen, befinden wir uns auf der Brücke “Ponte di Mezzo” (10), auch als “Ponte Conte Ugolino” berühmt, und so “di Mezzo” (Mitte) genannt, weil sie sich genau in der Mitte der Stadt befindet, und Platz Garibaldi an der Nordseite mit der Südseite vom Platz XX Settembre, verbindet, wo sich der Palazzo Pretorio, die Gemeinde, und die Loggia dei Banchi befinden. Bis zum XII Jahrhundert hatte Pisa nur eine Brücke, die die Ufer des Arnos, wo sich die Kirche von St. Christine befindet, verbunden hat. Am Anfang war die Brücke “Ponte di Mezzo” aus Holz, sie wurde aber oft von Bränden zerstört, so wurde sie mit bewehrtem Beton wiedergebaut. Dieser Wiederbau repräsentierte für die Einwohner von Pisa den Städtischen Wiederaufbau, und es gab große Diskussionen bezüglich des Projektes, so dass man zu einem Referendum kam.
Eindrucksvoll im Juni, ist ein altes Spiel, das auf der Brücke stattfindet, das “Gioco del Ponte (Brückenspiel), wo zweit Gruppen, die entsprechend zur Nord- und Südseite gehören, nach einem Umzug mit historischer Bekleidung, gegeneinander kämpfen, um einen Wagen, der sich auf Schienen befindet, auf die Feindesseite zu schieben. Der Sieger ist wer den Wagen öfter in die Feindesseite schiebt.
Wir spazieren weiter, dem Galileo Galieli Arnoufer (11) entlang, an der rechten Seite kann man die schönen Paläste sehen: Palazzo Lanfranchi (12), ehemaliger Sitz, vom XVI Jahrhundert, der Familie Lanfranchi, indem jetzt Ausstellungen stattfinden und sich der Sitz des Graphik-Museums befindet. Hier sind auch die Uni-Sammlungen von “Gabinetto Disegni”, die Druckwerke der Kunst-Abteilung und die Sammlungen der aktuellen Grafik.
Zwischen Via San Martino und dem Arnoufer sehen wir die Kirche San Seplocro (Heiliger Grab) – (13), am gleichnamigen Platz. Die Kirche ist vom, XII Jahrhundert und nimmt den Namen vom Kreuzzug des pisanischen Erzbischofes Daiberto, nach dem die Pisaner eine Kirche bauen wollte, die als Kirche, Krankenhaus, Hotel und Kloster diente. Deswegen wurde sie den Tempelrittern gewidmet, und wurde mit einem achteckigen Grundriss gebaut.
Weiter, bis zum Medici-Arnoufer, sehen wir den Palast Toscanelli (19), mit Architektur von 1800, die wirklich das Ergebnis der Veränderungen ist, die im Laufe der Zeit gemacht worden sind. Der Palast ist jetzt Sit des Staatsarchives, der früher über die Loggia dei Banchi war, aber berühmt, weil hier der Schriftsteller Lord Byron übernachtet hat!
Etwas weiter, die Kirche von St. Matthäus (16) vom XI Jahrhundert, daneben das Museum von St. St. Matthäus (17), ehemaliger Kloster der Benediktiner Schwerster. Die aktuelle Struktur mit einzigem Langhaus wurde 1600 restauriert, während 1700 wurde der Innenraum mit reichen barokischen Fresken dekoriert, die die Gloria und das Leben von st. Matthäus di Sebastiano Conca, Francesco Trevisani, Jacopo Zoboli repräsentieren. Auf dem Altar befindet sich ein Kreuz vom XIII Jahrhundert.

Etwas weiter finden wir eine weitere Brücke, “Ponte della Fortezza” (14) ursprünglich “Ponte della Spina” genannt. Diese Brücke wurde 1957 bewehrtem Beton mit Schnittsteinen verkleidet, gebaut.
Am Ende unserer Promenade, an dieser Seite der Arnoufer, kommen wir zurück zur Brücke Ponte di Mezzo und sehen weitere historische Gebäude, wie der Palast dei Medici (17), auch als Palast “Vecchio” berühmt, der zuerst der Familie Appiano und danach der Familie dei Medici vom 1446 gehört hat, ist der Sitz von Piero Cosimo il Vecchio gewesen, während Lorenzo il Magnifico dort oft übernachtet hat.
1871 wurde der Palast restauriert und wurde vom mittelalterlichen Gebäude zum gotischen Gebäude, die alten Biforien- und Triforium Fenster wurde ersetzt, ein Zinnenturm wurde aus Backstein zusätzlich gebaut. Jetzt ist er Sitz der Präfektur.
In der Nähe finden wir den Palast Ronconi (18) vom XIV Jahrhundert, auch als “Scalo Ronconi” berühmt, er wurde in der ersten Hälfte von 1600, mit vielen Steindekorierungen, gebaut. Er ist in der Geschichte berühmt, da hier die antike Pisaner Familie Ronconi sehr berühmte Leute, wie Ugo Foscolo, Madame de Staël e Vittorio Alfieri als Gast hatte! Dem Palast gegenüber befindet sich eben der “Scalo Ronconi”, einer der letzten Handel-Zwischenlandungen, die Zeuge der Matrosenzeit sind; jetzt Nachtlokal.

Zum Schluss kommen wir zum Platz Cairoli oder della Berlina (20), früher war dieser Platz ein Markt.Der Name kommt vom alten Brauch, die Kriminellen an der noch anwesenden Säule festzubinden, die eben “zur Berlina” (Schandpfahl) einige Tage gestellt wurden, und Ziel der Volksstrafe waren. In der Toskana wurde der Schandpfahl 1786 mit dem Gesetz zur Abschaffung der Folter und der Todesstrafe abgeschafft. Jetzt ist der Platz ein Abend-Treffpunkt, da sich hier verschiedene kleine Lokale, um sich zu treffen und die Landschaft zu genießen, befinden.
Neben dem Platzt befindet sich die Kirche von St. Pierino in Vinculis (21), die zwischen dem XI und dem XII Jahrhundert von den Augustinern gebaut worden ist. Geschichtlich für ihre Manuskripte des Digesten vom Justinian der I.berühmt, der sogenannte Corpus Iuris Civilis, nur von wenigen autorisierten Juristen aus Studiengründen konsultiert. Diese sind aktuell unter den ältesten und wertvollsten Manuskripten der Bibliothek “Biblioteca Medicea Laurenziana di Firenze”.
Weiter durch Pisa, auf der anderen Seite des Flusses, dem Pacinotti-Arnoufer (22) entlang, das die Brücke Ponte di Mezzo mit der Brücke Ponte Solferino (23) verbindet, die dritte Brücke von Pisa, früher “Ponte Nuovo” genannt, da sie neuer als die anderen zwei ist. Diese Brücke wurde während des II Weltkrieges zerstört, dann wiedergebaut, stürzte sie 1966 wegen der Arno Überflutung. Zum Schluss mit der aktuellen Struktur wiederaufgebaut.
Dieser Strecke entlang, sehen wor noch viele historische Gebäude, wie der Palast Reale (24), von Francesco I dei Medici mit einer besonderen Struktur gebaut: ein Bogen verbindet von einer Seite die Kirche von St. Nicolaus, auf der anderen das Haus “Casa delle Vedove”, und zwar das Haus der Familie dei Medici, durch das die Frauen der Familie gingen, um zur Messe zu gehen. Jetzt ist der Palast der Sitz der Führung des Nationalmuseums, wo die Gegenstände und die Einrichtungen der Familie dei Medici ausgestellt sind. Besonders wichtig ist auch die Sammlung der alten Waffen für das Brückenspiel, bestehend aus über 900 Stück.

Der Palast Lanfreducci (25) von den Pisanern “Palazzo alla Giornata” genannt, wegen des Spruches seines Besitzers, der Ritter von Malta Francesco Lanfreducci der Alte, der diesen Spruch über die Brücke seines Wohnsitzes realisierte, um die Vergänglichkeit des irdischen Lebens zu repräsentieren. Tatsächlich bedeutet der Spruch den Tag des Kampfes und repräsentierte so eine Art Fehde zu einem Gegner. Neben dem Palast befindet sich auch ein Turm, der Turm der Lanfreducci, einer der ältesten und in bestem Zustand von Pisa. Jetzt ist der Palast der Sitz des Uni-Rektorates von Pisa.
Hier in der Nähe finden wir die Kirche der Madonna dei Galletti (26), neben dem alten Tor “Porta Aurea”. Die Kirche hat eine Fassade vom 1700, der Innenraum ist ein einziges Langhaus mit Kapelle auf jeder Seite, golden bemalte Holzdecke.
Wir sind jetzt am Ende unserer Promenade den Arnoufer entlang: das Simoncelli Arnoufer (27), wo sich das alte Cittadella (Städtchen) mit dem guelfischen Turm (28) und den Arsenalen der Medici (29) befinden: die ersten zweit dienten im Mittelalter sowie während der Medici-Zeit als Festung, während die Arsenale als Schiffshäuser dienten.
Das Cittadella war eine alte zum Meer gerichtete Festung, wo sie Schiffe von Pisa vom Stapel gelassen wurden. Der aktuelle guelfische Turm ist nicht mehr der originale, da er 1944 während einer Bombardierung zerstört wurde. Der Turm wurde wieder gebaut und ist besichtigbar, hier kann man ein wunderschönes Panorama genießen. Das wird Cittadella Vecchia genannt, um es von dem Cittadella Nuova zu unterscheiden, es liegt auf der anderen Seite der Brücke und ist der aktuelle Giardino di Scotto, 1440 gebaut.

Neben dem Cittadella, wie schon gesagt, befindet sich das Museum delle Antiche Navi Medicee (der alten Schiffe). Im Museum, der von Cosimo I dei Medici gebaut wurde, befindet sich die Dokumentation über den Fund von einem alten Hafen, und die 19 Wracke von verschiedenen Schiffen, zwischen der hellenischen und der spätantiken Zeit.
Auch die naheliegende Brücke “Ponte della Cittadella” (30) war ursprünglich im XIV Jahrhundert aus Holz, wurde oft zerstört und wiedergebaut. Sie ist als “Ponte a Mare” (Meerbrücke) berühmt, von hier der Name des Viertels. Über die Brücke dann zurück auf der anderen Seite des Flusses Arno am Sonnino Arnoufer (31), wo wir die Brücke “Ponte a Mare” (32), ein altes Tor unter dem Bogen des Cottadella mit einem Marmor Tabernakel vom XVII Jahrhundert finden; hier in einem Schaukasten ist die Madonna dei Navicellai.

Borgo Stretto (Enge Burg)
Wenn die Runde der Arnoufer fertig ist, müssen wir unbedingt ins Herz der Stadt, um eine Idee der Stadt in einem Tag zu haben!
Wieder in der Nähe von der Brücke Ponte di Mezzo, von der Seite des Pacinotti-Arnoufers, kommen wir zum Platz Garibaldi (36), der eben an Giuseppe Garibaldi gewidmet ist. Hinter der Statue, die in der Mitte vom Platz ist, ist der Palast “Casino dei Nobili”, da er früher von reichen pisanern bewohnt war.

Nach dem Platz kommen wir in die Borgo Stretto (37), eine Art Verlängerung von Corso Italia, wenn wir die Brücke überquert haben. Dieses Viertel exisitiert seit dem Mittelalter, und ist immer ein Handelszentrum gewesen, da sich unter seinen Logen viele Geschäfte befunden haben, und heutzutage noch befinden. Ab und zu sieht man etwas historisches.
Der Promenade entlang sieht man die Kirche von St. Michael in Borgo (38), die den Benediktinern Mönchen und im Mittelalter den Kamaldulensern gehört hat. Die Fassade ist in pisanisch-romanischem Stil, mit gotischen Einflüssen, wo sich auch Gravierungen von 1600 befinden, die die Wahl des Uni-Rektors ankündigen. Der obere Teil hat Logen und einen Tabernakel mit der Madonna und Jesus, während die Innenseite 3 Langhäuser mit einem antiken Kreuz, Bilder und Fresken vom XIII und XVIII Jahrhundert hat.

Wenn die Portiken von Borgo Stretto vorbei sind, können wir nach rechts gehen, in die Via San Lorenzo, bis wir zum Platz St. Caterina kommen (39). Hier befindet sich die gleichnamige Kirche von St. Caterina (41), in pisanisch-gotischem Stil, neben den Dominikanern und dem Palast del Seminario (42).

Im Laufe der Jahre ist das Gebäude oft restauriert worden, nach einem Brand und nach dem II Weltkrieg. Die Sattelfassade ist aus weißem und grauem Marmor, der Glockenturm aus Backstein, der Innenraum hat ein einziges Langhaus mit Transept. Auf dem ersten Altar, sehr schön, die Freske von Raffaello Vanni von St. Caterina, die das Wundmal bekommt.
Am grünen Platz befindet sich die alte Oberschule St. Anna (40), spezieller öffentlicher Uni-Institut mit Sonderstatut, tätig im Wirtschafts-, Jura-, Medizin-, und Ingenieur-Bereich, auch im internationalen Forschungs- und Bildungssektor tätig, Bezugspunkt für Italien und Ausland.

Wieder zum Borgo, links, der Via Consoli del Mare entlang, kommen wir zum Platz della Città und Platz dei Cavalieri (43), der dem Orden der Ritter von St. Stefan gewidmet ist, wo die noch intakten Krigstrophäen aufbewahrt werden, wie die Fahnenserie der Türken, die alten Lichter der Schiffe, die auf den Fenstern sind. Der Innenraum hat ein einziges Langhaus mit einer besonderen Dekorierung der Tätigkeit des Orders der Ritter von St. Stefan.
An diesem Platz gibt es verschiedene Gebäude, früherer Sitz der “Öffentlichen Macht”, der Palast dell’Orologiop (der Uhr) – (44), mittelalterliches Gebäude wo der Führer des Volkes saß, mit angeschlossenem “Famosa della Fame”, wo der Conte Ugolino Della Gherardesca und seine Familie eingesperrt wurden und starben; berühmt, weil Dante seine Geschichte im Kunstwerk “Divina Commedia” Beschrieb. Der Palast war auch Krankenstube der Ritter des St. Stefans Ordens.
Danach wurde es zur normalen Schule von Pisa, von Napoleon nach dem Modell der Ecole Normale von Paris gegründet, während der Turm zur Bibliothek der Schule selbst wurde, und ein unterirdischer Übergang, um sie mit dem Palast dei Cavalieri zu verbinden, gebaut wurde.

In der Nähe vom Platz dei Cavalieri finden wir den charakteristischen Platz delle Vettovaglie (47), im Mittelalter als Piazza dei Porci oder Piazza del Grano berühmt, da hier verschiedene Märkte stattfanden, Eigenschaft, die es heutzutage noch gibt, mit Bänken, Önotheken und kleinen Geschäften.
Von einer kleinen Straße kommt man zum Platz Dante Alighieri (48), Treffpunkt für Uni-Studenten, während von Via Corsica kommt man zur Kirche von St.-Sixtus (49). Sehr antike Kirche, vom XII Jahrhundert, romanischer Stil, war diese ursprünglich Sitz der wichtigsten Notare von Pisa. Sie wurde 1133 konsekriert und St. Sixtus gewidmet, erster, alter Schutzpatron von Pisa. Dann in die Via Martiri, weiter auf unserer linken Seite, über Via Cardinale Ferdinando Capponi, gehen wir einen der berühmtesten Plätzen der Welt besichtigen.
Im Hintergrund sehen wir eben die Großartigkeit des schiefen Turmes (50) mit seinen über 50 Metern Höhe, und einem Gewicht von ca. 15.000 Tonnen, seine charakteristische Neigung wegen dem Nachlassen des Ton-Grundes, wo er gebaut worden ist. Das ist der berühmteste Turm der Welt.
Er wurde 1173 gebaut, und gleich wurde der Turm schief. Glockenturm der Kathedrale mit 7 Glocken, ca. 56 m hoch, im Laufe der Jahre ist die Neigung stärker geworden, so ist der Zutritt verboten worden. Im Laufe der Zeit sind auch verschiedene Stabilisierungsarbeiten durchgeführt worden, und nur mit den neusten hat man die weiter zunehmende Neigung stoppen gekonnt, damit dieser weiterhin stehen bleibt! Jetzt ist der Turm besichtigbar, mit Eintrittsgebühr, wie die anderen Monumente des Doms.

Piazza dei Miracoli (Wunderplatz)
Wir gehen zum wunderschönen Platz dei Miracoli (51), dank 4 einzigartigen Monumenten, die ihm diesen Namen gegeben haben, weltberühmt! Außerdem, repräsentieren die 4 Monumente das Zyklus des Lebens: die Existenz, die Geburt und der Tod.
Während der Medici-und Lorenese-Zeit wurden verschiedene Gebäude aufgestellt. Ihre aktuelle Lage ist vom Architekten Alessandro della Gherardesca im XIX Jahrhundert, mit dem Abbruch der vorexistierenden Gebäuden, festgestellt worden. Der Platz existierte aber schon im Hochmittelalter, da hier eine Marien-Kirche war. Die letzten Änderungen haben Anfang des XIX Jahrhunderts stattgefunden, und während der Faschistischen Zeit wurde an der Nordseite des Turmes das an die Wölfin von Rom gewidmete Monument realisiert, und wurden 17 Zypressen an der Ostseite, als Erinnerung der gleichzähligen gefallenen Faschisten, angelegt.
Wir beschreiben diese Monumente besser.
Der Dom von Pisa (52) ist pisan-romanisch, an die Heilige Mariä Himmelfahrt gewidmet, ursprünglich als Santa Maria Maggiore berühmt. Der Innenraum ist mit weißen und schwarzen Marmoren verkleidet, die goldene Kassettendecke mit Fresken beschmückt. 1595 hat ein Brand stattgefunden, der verschiedene Schäden verursachte, viele mittelalterliche Kunstwerke zerstörte, aber zum Glück wurde das schöne Mosaik in der Apsis von Jesus mit Maria und St. Johann Baptist von Cimabue, nicht zerstört. Der Altar von Giovanni Pisano ist einer der Kunstwerke, die am besten die Geschichte des Christentums und die Szenen des neuen Testamentes, repräsentieren. Der Altar ist aber nicht der originale, der im Brand zerstört wurde. Während der Restaurierung wurde er abgebaut, und anders wiederaufgebaut.
Das an St. Johann Baptist gewidmete Baptisterium (53) vom XII Jahrhundert mit gotischer Fasade, in der Mitte befindet sich der an St. Johann Baptist gewidmete Taufbecken. Ist statt ein früheres, kleineres Baptisterium gebaut worden. Die besondere Eigenschaft, ist seine Akustik.
Der Camposanto Monumentale (54) – (monumentale Grabstätte) vom XIII Jahrhundert, gotisch, mit Innenkloster als Grabstätte von berühmten Pisanern. Nach einer Legende, wurde die Grabstätte neben einer Erdschichte vom Heiligen Land gebaut. Diese Erde wurde per Schiff vom Erzbischof Ubaldo Lanfranchi im XII Jahrhundert nach dem III Kreuzzug gebracht.
Die Wände hatten ursprünglich Fresken, über die Geschichte des alten Testaments in der Nordgalerie, während die Geschichte der Genesis war in der Südgalerie repräsentiert. Die wichtigste Freske ist “Il Trionfo della Morte” von Buonamico Buffalmacco, aber nach den Bombardierungen des II Weltkrieges brach ein Brand aus, der die Holzbalken verbrannte, so stürzte die Decke ab, und viele Kunstwerke wurden beschädigt. Jetzt noch findet die Restaurierung statt, um die Sinopien-Kunstwerke zu sanieren, die im Sinopien Museum (56), an der Südseite des Platzes, ausgestellt sind. Diese sind die Vorbereitungsskizzen der Fresken, die von verschiedenen Künstlern gemacht worden sind, und die Wände der Grabstätte beschmückten, aber vom Brand zerstört oder beschädigt wurden.

Die Bilder wurden entdeckt, als die zu restaurierenden Fresken von den Wänden entfernt wurden.
Nicht so weit entfernt finden wir das Museum dell’Opera del Duomo (55), das vom Opera Primaziale Pisana verwaltet wird, es wurde 1986 eingeweiht, um die Entwicklung der pisanischen Kunst, besonders der mittelalterlichen Bildhauerei, sichtbar und verständlich zu machen. Früher war das Museum in verschiedenen Sitzen zerstreut. Die wichtigsten Skulpturen wurden von den Monumenten während der Restaurierungen abmontiert: Einige waren im Museo Civico, das danach zum Museo Nazionale von San Matteo geworden ist; andere waren während der Kriege in den Lagern der Opera verloren gegangen; und andere noch waren zur Monumentalen Grabstätte gebracht worden.
Außer den Skulpturen, ist im Museum dell’Opera del Duomo auch der Tesoro del Duomo (Domschatz) gesammelt worden. Dieser Schatz besteht aus den Silberwaren, eine kleine Sammlung von fixer Ausstattung, Heiligen Parametern und liturgischen Kodierungen. Zum Vervollständigen sind auch eine Ägyptische, Etruskische und Römische Abteilung realisiert worden, die am Anfang in der Grabstätte waren.
Um zum Bahnhof zurückzugehen kann man die Via Roma entlang laufen, wo wir den ältesten botanischen Garten Europas sehen (57), der von Luca Ghini, Arzt und Botaniker von Imola, angelegt worden ist, und vom Granduca di Toscana Cosimo dei Medici finanziert wurde. Der originale Garten war im Garten des Klosters von San Vito, neben dem Cirttadella e dem Arsenal der Medici, und hatte den Namen “Giardino dell’Arzinale”. Später, mit dem Abbruch des Klosters, hat sich der Garten bis zu der aktuellen Größe erstreckt. Seine Sammlungen bestehen aus wenigen Exemplaren, um die Biodiversität didaktisch darzustellen, und die Pflanzenarten in ihrem natürlichen Habitat zu zeigen. Außerdem befindet sich hier auch die Sammlung der Samenbank von wenigen bedrohten Arten.

Zurück zum Bahnhof
Weiter der Via Roma entlang, kommen wir schnell zur Brücke Ponte Solferino, über den Fluss Arno, Via Crispi entlang und kurz danach befindet sich der Plat Sant’Antonio (58), mit der gleichnamigen Kirche von St. Antonio des XIV Jahrhunderts, 1341 zusammen mit einem Kloster gegründet, der dann während des II Weltkriegs zerstört wurde. Auf einer Seit der Kirche sieht man die Wandmalereien von Haring (60), Bild vom amerikanischen Künstler, der Pisa 1989 besucht hat. Vom Platz Sant’Antonio kommen wir schnell zu Fuß zum Bahnhof.

Beste Schlafen in Pisa...

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